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gesehen: Poldark Staffel 2

© Edel:Motion

Story



Im Jahr 1790 liegen Aufruhr und Revolution in der Luft. Ross (Aidan Turner) soll der Prozess gemacht werden, und George Warleggan (Jack Farthing) lässt nichts unversucht, ihn als Aufständischen hängen zu sehen. Während Francis (Kyle Soller) und Elizabeth (Heida Reed) starr vor Entsetzen sind, setzt Demelza (Eleanor Tomlinson) alles daran, ihren geliebten Ross zu retten.
Von Schulden erdrückt versuchen Ross und Francis, ihre Fehde beizulegen und sich durch den gemeinsamen Erwerb einer neuen Mine von dem Einfluss der Warleggans zu befreien. Um diesen Weg beschreiten zu können, setzt Ross bei einem verzweifelten Schmuggel alles auf eine Karte. Inmitten verhängnisvoller Verluste, entscheidender Errungenschaften und zerrütteter Beziehungen muss Ross seine Differenzen beilegen – ein für alle Mal. Doch welchen Preis muss er dafür bezahlen?

Serienkritik: Poldark Staffel 1

© Edel:Motion
Wer hier bereits eine Weile mitliest, der dürfte von meiner ausgeprägten Schwäche für englische Serien mitbekommen haben. Egal ob England selbst oder Schottland, Irland, Wales und Co: Ich liebe die Inseln. Entsprechend groß war die Vorfreude auf "Poldark" mit Aidan Turner in der Hauptrolle. Was die Serie kann, dass erfahrt ihr in der Besprechung.

Story


Im Jahr 1783 kehrt Ross Poldark (Aidan Turner - Der Hobbit, Chroniken der Unterwelt, Being Human) vom Unabhängigkeitskrieg zurück und muss feststellen, dass in Cornwall nichts mehr ist, wie es war: Sein Vater ist tot, der Familienbesitz mitsamt der dazugehörigen Minen heruntergewirtschaftet und verschuldet, und seine Jugendliebe Elisabeth (Heida Reed) wird in wenigen Wochen seinen Cousin Francis (Kyle Soller) heiraten.
Trotz dieser Rückschläge möchte Ross seine Heimat nicht verlassen. Er ist fest dazu entschlossen, sein Erbe anzutreten und die Zinnminen seiner Familie wieder in Betrieb zu nehmen. 

Serienkritik: Captain Future

© Universum Anime

Story


Curtis „Curt“ Newton ist der Sohn der genialen Wissenschaftler Elaine und Roger Newton. Als seine Eltern von dem bösen Victor Corvo umgebracht werden, ist Curtis gerade acht Jahre alt. Grag, ein Roboter, und Otto, ein Android, die beide von Curtis’ Eltern erschaffen wurden, übernehmen zusammen mit Professor Simon Wright, einem Wissenschaftler, der als separates Gehirn getrennt von seinem Körper in einem Spezialbehälter existiert, die Erziehung des Jungen. Dieser entschließt sich nach dem Tod seiner Eltern sein Leben als „Capain Future“ in den Dienst des Guten zu stellen und reift zu einem genialen Wissenschaftler heran. Ihm zur Seite sehen auch die attraktive Agentin der Planetaren Polizei Joan Landor sowie der Marshall Ezella Garnie. Zusammen durchqueren sie mit der Comet, dem besten Schiff im gesamten Weltall, Raum und Zeit um Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren. Der ärgste Widersacher von Captain Future ist dabei Vul Kuolun, der Sohn von Victor Corvo, dem Mörder von Curtis’ Eltern, der das Werk seines Vaters fortführt und die Galaxie bedroht. Doch in den Weiten des Weltalls lauern noch zahlreiche weitere Gefahren, denen sich Capain Future stellen muss.


Serienkritik: Modus Staffel 1

© Edel Germany GmbH

Story


Während der Weihnachtszeit ereignet sich eine Reihe verstörender Todesfälle in Schweden. Als Stina, die autistische Tochter der ehemaligen FBI-Profilerin Inger Johanne Vik (Melinda Kinnaman), unfreiwillig zur Zeugin eines Mordes wird, gerät sie ins Visier des Serienmörders. Um ihre Tochter zu schützen, schließt Inger sich den Ermittlungen der Stockholmer Polizei an. Während Kommissar Ingvar Nyman (Henrik Norlén) den schockierenden Mord an der Bischöfin Elisabeth Lindgren in Uppsala untersucht, tauchen in Stockholm weitere Leichen auf. Trotz unterschiedlicher Todesursachen dauert es nicht lange, bis Inger Johanne ein Muster bemerkt: Die Morde haben eine Verbindung zu einem fundamentalistischen internationalen Netzwerk. Eine verzweifelte Jagd nach dem Mörder beginnt.
© Edel Germany GmbH

Serienkritik: Prinzessin Fantaghirò

© Studio 100 Media
Story: Es war einmal ein König, der auf die Geburt eines männlichen Thronfolgers, der Frieden bringen soll, hofft. Doch es kommt, wie die Weiße Hexe ihm prophezeite: Seine Frau gebärt das dritte Mal ein Mädchen - Fantaghirò - und stirbt bei der Geburt. Als Prinzessin Fantaghirò im heiratsfähigen Alter gegen ihren Willen vermählt werden soll, weigert sie sich vehement und wird deshalb von ihrem Vater verstoßen. Im Märchenwald zeigt ihr die Weiße Hexe, wie man richtig kämpft. Dort trifft sie auch erstmals auf den Prinzen des benachbarten und verfeindeten Königreiches, der ihre schönen Augen nicht vergessen kann...

Kritik: Ich glaube ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich jetzt mal frech behaupte: So ziemlich jeder dürfte die Geschichte von Prinzessin Fantaghirò kennen. Ok, jeder der in den 90ern schon alt genug war, um im Fernsehen gesehene Dinge in Erinnerung behalten zu können. So wie beispielsweise ich. "Prinzessin Fantaghirò" lief damals irgendwann um die Weihnachtszeit. Für mich hieß das: Vor dem Fernseher einquartieren und mitfiebern. Jedes Jahr. Und schon damals (bei mir dann so Ende der 90er) wurden rege Diskussionen im Freundeskreis geführt. Romualdo (was für eine Frage???) oder doch Tarabas (nein, nein nein)? Ihr seht, diese "Team" Sache, die mit Twilight irgendwie aufkam, gab es also auch vorher schon. Aber ich schweife ab.
© Studio 100 Media
"Prinzessin Fantaghirò" ist ein lupenreines Märchen, inklusive guter und böser Hexen, einem irgendwie zauberhaften Wald und natürlich, der Name verrät es ja schon, Prinzessinnen und Prinzen. Jeweils zwei Folgen der Serie gehören dabei inhaltlich zusammen, es gibt pro Doppelpack neue Abenteuer. Die Darsteller bleiben natürlich die gleichen. Alessandra Martines als mutige und eigensinnige Prinzessin ist natürlich die Hauptfigur. Ihre Geschichte beruht auf einem gut 1000 Jahre alten Märchen aus der Toskana. Als ihr Vater sie vermählen will, weigert sie sich, und schließlich schickt er sie fort. Im Wald lernt sie, wie man mit verschiedenen Waffen umgeht. Doch natürlich wird sich am Ende doch verliebt, und die Geschichte nimmt fast ein wenig "Romeo und Julia" mäßige Züge an. Zu viel will ich natürlich aber auch nicht verraten, es gibt sicher noch einige unter euch Lesern, welche die Serie noch nicht kennen.
© Studio 100 Media
Mit (damaligen) darstellerischen Größen wie Mario Adorf, Brigitte Nielsen oder Ursula Andress ist die Serie prominent besetzt, man nimmt den Schauspielern ihre Rollen jedenfalls gut ab. Auch die Kulissen sind liebevoll gestaltet, einige Effekte sind naturgemäß nicht optimal gealtert. Das trübt aber das Sehvergnügen nicht, denn die Geschichte weiß zu packen. Jedenfalls die ersten sechs Episoden, denn danach ist leider ein deutlicher Verfall in der erzählerischen Qualität auszumachen. Aber, und das ist ja das Schöne an solchen Box-Sets, was nicht gefällt kann man ja einfach auslassen. Und zumindest die ersten sechs Folgen sind dann auch so viele Jahre später noch pure Magie und die Anschaffung in jedem Fall wert.

Fazit: Mit der Komplettbox sichert man sich ein Erste Klasse Ticket für einen Nostalgietrip in die eigene Kindheit. Die Geschichte hat über die Jahre hinweg nichts von ihrem Zauber verloren. Technisch wurden die Episoden mühevoll überarbeitet. Liebens- (und natürlich auch hassens-) werte Figuren sowie eine universelle Geschichte um Mut und Freundschaft sorgen auch knapp 25 Jahre nach der Erstveröffentlichung für wunderbare Unterhaltung.
© Studio 100 Media
Die Blu-ray: Die Blu-ray im Vertrieb von Studio 100 Media ist seit dem 7. Oktober 2016 im Handel erhältlich. Im relativ dicken Amaray-Keepcase sind die 10 Folgen der Serie auf 5 Discs verteilt. Die Episoden 1-6 konnten dabei neu abgetastet werden und liegen somit in einem wunderbar aufgefrischten, hochwertigeren Look vor. Die letzten vier Episoden wurden damals bereits auf PAL-Videomaterial gedreht und liegen deswegen nicht in nativem HD vor. Die deutschsprachige Tonspur kommt in sauber abgemischtem DTS-HS Master Audio 2.0 daher. Dialoge und Hintergrundgeräusche sowie Musik stehen in einem guten Verhältnis zueinander, Tonfehler sucht man vergebens. Auch das Bild gibt Grund zur Freude. Das alte Material wurde mühevoll überarbeitet, es ist jetzt bis auf wenige Szenen schön scharf. Bildstörungen wie beispielsweise Kratzer, die in alten Fassungen noch vorlagen, wurden entfernt. Auch die Kontraste sind gut gesetzt. Nur nach Extras sucht man in der Box vergeblich.

Infos zum Film

Originaltitel: Fantaghirò
Erscheinungsjahr: 1991 / 2016
Genre: Fantasy, Märchen
FSK: 12
Laufzeit: 921 Minuten, verteilt auf zehn Episoden
Regie: Lamberto Bava
Drehbuch: Francesca Melandri, Gianni Romoli
Darsteller: Alessandra Martines, Mario Adorf, Kim Rossi Stuart, Brigitte Nielsen, Ursula Andress, Angela Molina u.a.

Trailer



Serienkritik: Killjoys Staffel 1

© Pandastorm Pictures
Story: Das actiongeladene Weltraumabenteuer folgt einem Trio hartgesottener Kopfgeldjäger durch das Planetensystem Quad, das am Rande einer Revolution steht. Sie haben geschworen in interplanetarischen Konflikten unparteiisch zu bleiben und halten sich als treue Crew stets den Rücken frei. Doch ein dunkles Geheimnis droht das Trio für immer auseinanderzureißen…

Kritik: Mit "Killjoys" gibt es endlich eine weitere Sci-Fi Serie, die so richtig schnell ein hohes Level an Suchtpotential entfalten kann. Michelle Lovretta, die bereits "Lost Girl" schuf, liefert hier gemeinsam mit den Produzenten von "Orphan Black" eine in gleich mehrfacher Hinsicht bemerkenswerte erste Staffel ab. Appetit angeregt? Dann erzähle ich euch, warum das so ist.
© Pandastorm Pictures
Zunächst wäre da die Hauptfigur. Hannah John-Kamen spielt Dutch, und sie steht absolut im Zentrum. Ihr zur Seite stehen die Brüder John (Aaron Ashmore), der ein ziemlicher Technikfanatiker ist und Frauenheld D'avin (Luke Macfarlane), und zusammen sind sie wirklich ein eingeschworenes Team. Die Dialoge sind locker flockig, ein bisschen frech, hier und da wird unverbindlich geflirtet. Aber im Ernstfall sind die drei knallhart unterwegs. So entsteht von der ersten Minute an Sympathie, die sich verstärkt, sobald man tiefer in die Geschichte vordringt. Denn natürlich hat jede der Hauptfiguren ihr eigenes Geheimnis und ihre eigene Vergangenheit, die es zu ergründen gilt. Dieses Vordringen dauert ein wenig, denn es gibt eine große Welt zu entdecken, mit all ihren komplexen Geflechten. Wer nur auf Fast Food aus ist, der ist hier möglicherweise an der falschen Adresse.
© Pandastorm Pictures
Optisch orientiert sich "Killjoys" ziemlich offensichtlich an den großen Vorbildern wie "Blade Runner", die CGI hinkt hier und da aber ein wenig hinterher. Dies wird durch das liebevolle Setdesign aber größtenteils gut aufgefangen und rückt so in den Hintergrund. Es kann sich voll und ganz auf das Erkunden der fremden Welten konzentriert werden. Diese sind recht detailreich, so dass man sich gerne und auch schnell darin verliert. Eine der zentralen Themen von Sci-Fi, nämlich das Spinnen einer Zukunftsversion und die gleichzeitige, damit einhergehende Kritik an den aktuellen Zuständen, vermischt "Killjoys" ebenso gekonnt. Klasse, Rasse, soziale Schichten und Unfairness sowie Benachteiligung sind allesamt Themen, die immer wieder angesprochen werden. Das führt hier und da dazu, dass vorhersehbar wird, wie die Figuren interagieren, aber so richtig böse kann man der Serie deswegen nicht sein, dazu ist sie am Ende einfach viel zu sympathisch.

Fazit: "Killjoys" genießt den Underdog Status, und im Vergleich mit den aktuellen Hochglanzproduktionen fällt ihr das Mithalten, zumindest rein objektiv betrachtet, etwas schwer. Wer sich aber auch nur ansatzweise für Sci-Fi begeistern kann, sympathische Helden mit Gewissen mag und den Verlust der Crew der Serenity noch immer nicht verkraftet hat, der findet hier kurzweilige, knackige Unterhaltung, die sich angenehm schnell schauen lässt und sich dabei heimlich, still und leise ins Herzchen einnistet. Und dort hat sich "Killjoys" seinen Platz dann auch redlich verdient.

Die Blu-ray: Die Blu-ray im Vertrieb von Pandastorm und Universal ist seit dem 23. September 2016 im Handel. Ins Haus kommt sie in einem schicken Hochglanzschuber geflattert, der fiese FSK-Flatschen ist außen auf der Plastikverpackung angebracht und hinterlässt so auch keine Rückstände auf dem Schuber selbst. Im Inneren wartet dann noch ein Wendecover für all diejenigen, die sich mit Schubern nicht anfreunden können. Die beiden Discs sind stabil untergebracht, in der Hülle befindet sich auch noch ein kleines Booklet mit kurzen Beschreibungen der Episoden. Auf Bonusmaterial auf den Scheiben selbst wurde leider verzichtet.
Das Bild kann sich sehen lasst, es gibt keine Unschärfen, die Farben und Kontraste überzeugen. Hier und da schimmert ein ganz leichter Grünstich durch, dies stört den guten Gesamteindruck aber keineswegs. Körniger wird es allein dann, wenn die Farben sehr dunkel werden, dies trägt aber durchaus zur Atmosphäre bei. Der Sound ist sowohl in der englischen als auch der deutschen DTS-HD MA 5.1 Tonspur sauber, das Verhältnis zwischen Dialogen und Geräuschen sowie Musik ist ausgewogen. Ein bisschen mehr Bass hätte die Sache vertragen dürfen, ansonsten gibt es beim Ton nichts zu bemängeln. Alles in allem eine sehr solide Veröffentlichung, die sich nicht verstecken muss.

Infos zur Serie

Originaltitel: Killjoys
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Sci-Fi
FSK: 16
Laufzeit:10 Folgen mit je 42 Minuten = ~ 420 Minuten Gesamtlaufzeit
Regie: Michelle Lovretta
Drehbuch: Michael Foster, Jeremy Boxen, Annmarie Morais
Darsteller: Hannah John-Kamen, Aaron Ashmore, Luke Macfarlane u.a.

Trailer

Serienkritik: The Killing - Die komplette Serie

© 20th Century Fox / Studiocanal / Pandastorm
Wäre man gemein, dann würde man sagen: Die Amerikaner können mit fremdsprachigen Filmen und Serien nichts anfangen und produzieren deswegen laufend Remakes. Oft reichen diese Remakes in keinster Weise an ihr Original heran. Im Falle der Serie "The Killing", die auf der dänischen Serie "Förbrydelsen" (im deutschen Raum: "Kommissarin Lund") beruht, sieht das ein wenig anders aus. Nun gibt es alle vier Staffeln in einer schicken Box zu kaufen. Grund genug, euch die Serie mal näher vorzustellen. 

Story: Die ersten beiden Staffeln drehen sich um den Mordfall an der jungen Rosie Larsen. Detective Sarah Linden und Stephen Holder müssen den Fall gemeinsam aufklären. Dreh- und Angelpunkte sind einerseits die Auflösung des Falls, dann die zerschlagene Familie des Mordopfers sowie der Wahlkampf um das Bürgermeisteramt von Seattle, der durch den Mord ins Stocken gerät. In der dritten Staffel ermittelt Holder in einem Fall, der erschreckende Parallelen zu einem bereits abgeschlossenen Fall von Linden aufweist. Doch der Täter wurde damals gefunden und verurteilt. Wurde ein Fehler gemacht? Die vierte Staffel behandelt den Mord an einer Familie.
© 20th Century Fox / Studiocanal / Pandastorm
Kritik: Um "The Killing" gab es eine ganze Reihe Probleme. Der Sender AMC produzierte die ersten beiden Staffeln und setzte die Show danach ab. Fox Television mischte sich ein und suchte nach einem Produktionspartner. Den fand man dann in Netflix, und eine dritte Staffel wurde ausgestrahlt. Danach setzte AMC die Serie erneut ab, Netflix gab nach 2 Monaten bekannt, dass sie eine vierte und letzte Staffel mit sechs Folgen produzieren würden. In Deutschland fristete die Serie ein Nischendasein auf dem Pay-TV Sender RTL Crime, die Staffeln 3 und 4 wurden von Netflix gezeigt. Es ist also nicht besonders verwunderlich, dass kaum jemand "The Killing" wirklich auf dem Radar hatte.

Mit der Komplettbox kann sich dies nun ändern. Wie schon beim dänischen Original gilt: Das Suchtpotenzial ist ziemlich hoch. Vor allem die ersten beiden Staffeln, die in insgesamt 26 Episoden einen einzigen Mordfall auflösen, wissen zu fesseln. Ich bin ja vor allem, wenn es draußen auf Herbst und Winter zugeht, immer für Krimis zu begeistern, aber wenn mir jede Folge ein neuer Fall vorgesetzt wird fühlt sich das oft zu überhastet an. Hier konnte ich kaum schnell genug die nächste Folge auswählen. Besonders faszinierend ist auch, dass die Spannung sich kontinuierlich aufbaut. Am Anfang wirkt das düstere, dauerverregnete Setting in Seattle vielleicht noch etwas abschreckend, doch man wird schnell in diesen Sog hineingerissen. Es geht dann auch weniger um den Mord an sich, sondern vielmehr darum, welche Auswirkungen dieser hat: Auf die Polizei, die Familie, die Politik.
´© 20th Century Fox / Studiocanal / Pandastorm
Klar, über vier Staffeln hinweg und insgesamt drei aufzuklärende Morde kann "The Killing" nicht alle Stolperfallen des Genres umgehen. Irgendwann wird jeder mal verdächtigt, und als Zuschauer rätselt man munter mit, muss sich aber gedulden bis es zur Auflösung kommt. Jeder Funken Kritik wird aber locker dadurch aufgewogen, dass die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren unglaublich stimmig ist. Mireille Enos und Joel Kinnaman liefern tiefgehende Portraits ihrer Figuren ab. Vor allem Sarah Linden ist eine faszinierende Figur. Sie spricht nur, wenn es unbedingt etwas zu sagen gibt, sie ist das ruhige Zentrum in einem Sturm, den kaum jemand bändigen kann. Der Fokus auf die wenigen Fälle sorgt auch dafür, dass man als Zuschauer nicht mit banalen Nebenschauplätzen belästigt wird, die effektiv nur dazu da wären, um Zeit totzuschlagen. Alles, was hier passiert, trägt zur Geschichte bei und ist wichtig.

Staffel 3 bringt nicht nur eine Nebenrolle für Jewel Staite (Kaylee aus "Firefly" und somit mein persönliches, kleines Highlight in der Staffel) und einen umwerfenden Auftritt vom ewig unterschätzten Peter Saarsgard, sondern auch einen neuen Mordfall. Und einen Subplot über Kinderprostitution, der er tatsächlich schafft, dass man sich aufrichtig für die Kids interessiert. Der Fokus liegt nun auf einem Serienkiller, was zwar eine Abwendung von der willkommenen Abwechslung der ersten beiden Staffeln darstellt, aber immer noch faszinierend geschrieben ist. So wird die Serie ein bisschen konventioneller, ohne dabei langweilig zu wirken.
© 20th Century Fox / Studiocanal / Pandastorm
Die vierte Staffel bringt dann in knackigen sechs Episoden die ganze Serie zu einem würdigen Abschluss. Zu viel kann ich ja nicht darüber schreiben, besonders bei Krimis will man ja niemandem die Spannung verderben. Offene Fragen werden beantwortet, ab und an scheint sogar mal die Sonne. So ganz rund ist der Abgang nicht geworden, dafür sind sechs Folgen auch irgendwie zu wenig. Die Verbindung des Mordfalles mit dem Innenleben der beiden liebgewonnenen Ermittler ist ebenfalls lückenhaft. Andererseits ist es wohl auch ziemlich schwierig, eine so komplexe Serie in so kurzer Zeit zu Ende zu bringen. Für das Gesamtpaket ist die finale Staffel unerlässlich, auch wenn sie mit Abstand die schwächste der vier ist. Wer sich trösten will kann ja aber nun jederzeit die anderen drei Staffeln ansehen und dort in trist-trüb-grauer Erinnerung schwelgen.

Fazit: Krimifans, die nicht jede Woche einen neuen Fall vorgesetzt bekommen wollen, sollten hier unbedingt zugreifen. Aber auch Freunde des herkömmlichen Krimis dürfen mutig sein und sich auf die komplexe Geschichte von "The Killing" einlassen. Mit genug Änderungen dem dänischen Original gegenüber kommen auch Kenner der ursprünglichen Story noch auf ihre Kosten. Vor allem die beiden Hauptdarsteller wissen zu begeistern und trösten über kleinere Längen in der Laufzeit ganz leicht hinweg. Wegen akuter Suchtgefahr sollte man vielleicht allerdings am besten an einem Freitagnachmittag mit dem Anschauen beginnen, denn selten lud eine Serie so dazu ein, gleich mehrere Folgen am Stück wegzuschauen.

Die Blu-rays: Pandastorm veröffentlicht die Komplettbox (seit dem 15. September 2016 im Handel erhältlich) im schicken Pappschuber ohne FSK-Aufkleber. Wer lieber die Keepcases einzeln im Regal stehen haben möchte, findet in allen vier Hüllen jeweils Wendecover vor. Jede Staffel kommt mit einem kleinen Falt-Booklet daher, in dem sich jeweils ein Episodenguide befindet, damit die Übersicht nicht verloren geht. Insgesamt befinden sich 11 Discs in der Box, die Gesamtlaufzeit beträgt stattliche 1948 Minuten.

Alle vier Staffeln können sowohl in der englischen Originalversion als auch in der deutschen Synchronfassung angesehen werden. Beide Tonspuren liegen in DTS-HD MA 5.1 vor. Die Abmischung ist sauber, die Dialoge sind jederzeit gut verständlich und auch sonst ist der Ton schön räumlich und satt. Untertitel sind in Deutsch und Englisch ansehbar. Das Bild ist kontrastreich, trotz der recht düsteren Farbgebung der Serie werden keine Bildelemente verschluckt. Auch die Schärfe ist gut gesetzt.

Eine ganze Menge Bonusmaterial findet sich ebenfalls in den einzelnen Staffelboxen. Es gibt neben den Episodenguides in den Booklets noch eine Extended Episode 13 aus Staffel 1 sowie einen Audiokommentar zu Episode 1 und 13 der ersten Staffel. Die zweite Staffel bringt zwei Featurettes mit: Rosie’s letzter Video Blog und eine Autopsie von The Killing. Dazu gibt es noch ein paar Deleted Scenes. Staffeln eins und zwei haben darüber hinaus noch eine Bildergalerie mit an Bord.   

Infos zur Serie

Originaltitel: The Killing
Erscheinungsjahr: 2011 - 2014
Genre: Krimi
FSK: 16
Laufzeit: ~ 1948 Minuten (44 Episoden insgesamt, Staffel 1–3: 45 Minuten, Staffel 4: 60 Minuten pro Folge)
Regie:Ed Bianchi, Nicole Kassell, Phil Abraham u.a.
Drehbuch: Veena Sud, Dan Nowak, Dawn Prestwich u.a.
Darsteller: Mireille Enos, Joel Kinnaman, Billy Campbell, Michelle Forbes, Brent Sexton, Kristin Lehman, Eric Ladin, Jamie Anne Allman, Joan Allen u.a.

Serienkritik: Kommissarin Lund Staffel 1

© Edel Germany GmbH
Story: Ein brutaler Mord erschüttert Kopenhagen. Wer hat Nanna Birk Larsen getötet? Im Verlauf von insgesamt 10 fesselnden Episoden verfolgen Sarah Lund und ihr Team den Mörder des Mädchens. Für die Eltern ist ein Albtraum wahr geworden. Nichts ist mehr, wie es vorher war. Sie wollen Rache, sie wollen Gerechtigkeit. Die Fahndung beginnt. Diverse Verzweigungen bei der Aufklärung des abscheulichen Verbrechens scheinen sich durch ganz Kopenhagen und alle gesellschaftlichen Milieus zu ziehen. In der Familie und der Politik, bei Lehrern und Mitschülern – immer neue Abgründe tun sich vor den Augen der jungen Kommissarin auf.

Kritik: Ich glaube, ich kann gar nicht häufig genug betonen, wie sehr ich skandinavische Krimis mag. Diese Mischung aus düster angehauchter Story, kühlen Bildern und verwobener Erzählung nimmt mich immer wieder voll in ihren Bann. Aktuelles Objekt meiner Schwärmerei ist "Kommissarin Lund". Und ja, ich weiß, dass die Serie schon etwas älter ist. Doch Ende September kommen alle drei Staffeln des dänischen Erfolges in einer Komplettbox auf den Markt, und ich stelle euch heute die erste Staffel vor und erkläre euch, wieso ihr einen Blick riskieren solltet.
© Edel Germany GmbH
In insgesamt 1000 Minuten wird hier ein einziger Mordfall aufgeklärt. Das spannende daran ist, dass sich, ausgehend von diesem Mord an der 19 Jahre alten Schülerin Nanna Birk Larsen, auf drei Ebenen konzentriert wird. Da wären einmal die Ermittlungen, die Sarah Lund gemeinsam mit ihrem Nachfolger durchführt. Daneben wird sich ungewöhnlich ausgiebig mit der hinterbliebenen Familie des Mordopfers auseinandergesetzt. Und dann ist da noch die politische Ebene. Durch die lange Laufzeit schafft die erste Staffel es wirklich gut, richtig ins Detail zu gehen. Selbst Nebenfiguren bekommen hier eine Menge Raum zugeteilt, so entsteht ein dichtes Netz, und man rätselt schnell mit, wer denn nun den Mord begangen haben könnte. Zuviel will ich gar nicht verraten, jeder kleine Spoiler wäre hier einer zu viel.

Richtig Laune machen auch die Darsteller. Vor allem Sofie Gråbøl als Sarah Lund liefert eine großartige Leistung. Sie ist verbissen wenn es drauf ankommt, kann aber durchaus auch einfühlsam sein. Auch die restlichen Beteiligten schaffen es, gemeinsam ein tiefgehendes Bild zu zeichnen. Es geht nicht nur um die Aufklärung des Mordes, sondern eben auch um den Umgang auf der zwischenmenschlichen Ebene. Wie arrangiert man sich mit einem solchen Verlust? Wie schafft man es, bei einem solchen Mordfall als Ermittler nicht aus der Fassung zu geraten? Was zählt mehr, die eigenen Ideale, oder doch das große Ganze? "Kommissarin Lund" lädt mit solchen, großen Fragen auch zur Auseinandersetzung mit sich selbst ein. Gewohnt qualitativ hochwertig sind auch die Kulissen und die Requisiten, die Locations sind stimmig und es fällt leicht, sich auf die Geschichte einzulassen. Minimale Abstriche in Sachen Logik könnte man machen, wenn man Rosinen picken wollen würde. Klar wäre die Arbeit leichter, wenn die Polizisten mehr miteinander kommunizieren würden. Und natürlich wird erstmal jeder irgendwie verdächtigt, bevor der Täter dann identifiziert werden kann. Dinge, die eigentlich jede Krimiserie so mit sich bringt, die hier aufgrund der langen Auseinandersetzung mit einem Fall aber vielleicht ein wenig mehr ins Auge fallen. Doch im Angesicht der konsequenten und gut erzählten Geschichte lässt sich leicht über solche kleinen Makel hinwegschauen.
© Edel Germany GmbH
Fazit: Krimifans, besonders diejenigen, die auf skandinavisches Material stehen, sollten hier unbedingt einen Blick riskieren, so dies noch nicht geschehen ist. Eine dicht verwobene Story erstreckt sich auf mehreren Ebenen, und die Macher nehmen sich alle Zeit der Welt, das Geschehen aus zahlreichen Blickwinkeln zu beleuchten. Abgerundet wird das durch richtig gut aufgelegte Darsteller, die in ihren Figuren voll aufgehen. Hier stimmt beinahe alles, und kleinere Makel verblassen rasch im Angesicht all der Dinge, die "Kommissarin Lund" richtig, richtig gut macht.

Die Blu-ray: Die Blu-ray im Vertrieb von Edel (erschien am 22. Oktober 2015 erstmals) liefert ein gelungenes Komplettpaket. Auf insgesamt 5 Discs verteilen sich die zehn Episoden mit je 100 Minuten Laufzeit. Im Gegensatz zur Ausstrahlung im ZDF liegen die Folgen hier auch ungeschnitten vor. Wer sich auf dänischen Originalton gefreut hat (so wie ich, dänisch ist eine wundervolle Sprache), der schaut hier allerdings in die Röhre. Einzig die, wenn auch wirklich gut gemachte, deutsche Synchronfassung sowohl in Dolby Digital 2.0 als auch DTS-HD 2.0 hat es auf die Blu-ray geschafft. Wie sowas heutzutage noch möglich ist, kann ich mir absolut nicht erklären. Das Bild ist scharf, die kühlen Farben kommen gut zur Geltung. Als Extras gibt es ein spannendes Making-of, ein paar Szenen vom Casting und einige Interviews zu bestaunen. Ein Wendecover liegt leider nicht bei.

Infos zur Serie

Originaltitel: Forbrydelsen
Erscheinungsjahr: 2007 (Dänemark) / 2008 (deutsche Erstausstrahlung)
Genre: Krimi
FSK: 16
Laufzeit: ~ 1000 (10 Folgen mit je 100 Minuten Laufzeit)
Regie: Kristoffer Nyholm, Henrik Ruben Genz, Hans Fabian Wullenweber, Birger Larsen
Drehbuch: Søren Sveistrup
Darsteller:  Sofie Gråbøl, Bjarne Henriksen, Ann Eleonora Jørgensen, Søren Malling, Lars Mikkelsen u.a.

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Serienkritik: Doctor Who - Sechster Doctor, Volume 2

© Pandastorm
Story: So bunt sein neues Kostüm, so farbenfroh sind auch die neuen Abenteuer des Doktors: Auf seinen Reisen durch Raum und Zeit trifft er diesmal auf seine persönliche Vergangenheit in Form seiner zweiten Inkarnation und seines damaligen Begleiters Jamie. Zusammen treffen sie auf die menschenfressende Rasse der Sontaraner und einen verrückten Wissenschaftler, der den Doktor für seine Zwecke missbrauchen will. Keine Zeit zum Durchatmen: In weiteren Folgen geraten der Doktor und die amerikanische Studentin Peri in einen Zeitkorridor zwischen der Erde des 19. Jahrhunderts und dem Planeten Karfel, auf dem der entstellte Borad eine Schreckensherrschaft führt. Und im spannenden Staffelfinale entdeckt der Doktor hinter der Fassade einer kryogenetischen Einrichtung ein teuflisches Komplott seiner Erzfeinde, der grausamen Daleks und ihres skrupellosen Schöpfers Davros. 
© Pandastorm
Kritik: Nach der Originalzählweise befinden wir uns jetzt mitten in Staffel 22. Diese war für die BBC in mehrerer Hinsicht ein Experiment. Man reduzierte die Anzahl der Folgen auf 13, dafür dauerte eine Episode 45 Minuten. Dies brachte seinerzeit allerdings nicht mehr Zuschauer, und so stand für kurze Zeit sogar im Raum "Doctor Who" abzusetzen. Nach ausufernden Protesten der Fans entschied man sich dann aber für 18 Monate Pause. Volume 2 umfasst insgesamt sieben Episoden die in drei übergeordneten Geschichten angesiedelt sind. "Androiden in Sevilla", oder "The Two Doctors" bringt den letzten offiziellen Auftritt des zweiten Doctors Patrick Throughton in der klassischen Ära. Auch die Sontarans tauchen zum letzten Mal in Classic Who auf, gleichzeitig besuchen sie hier zum ersten Mal die Erde. Die Geschichte ist eine der brutalsten: Menschen und Aliens werden mit Messern attackiert, es fließt eine Menge Blut und der Kannibalismus der Sontarans ist ebenfalls, zumindest für die damalige Zeit, recht explizit. Allerdings ist das Pacing recht unausgeglichen und man sieht recht wenig von Sevilla und dem zweiten Doctor.

© Pandastorm
"Das Amulett" ("Timelash") ist die letzte Classic Folge die sich um eine historische Persönlichkeit dreht. Persönlich stellt sie für mich die schwächste der drei Geschichten dar. Das liegt aber sicherlich daran dass sie zwischen zwei guten bis starken Erzählungen eingebettet ist. Und Fans kennen das ja bereits aus anderen Staffeln: einige Folgen zünden, während andere eben einfach nett anzuschauen sind, aber nicht so lange in Erinnerung bleiben. "Timelash" lässt sicher den einen oder anderen Zuschauer mit der Frage zurück warum Peri überhaupt mit dem Doctor unterwegs ist. Sie jammert die ganze Zeit, er ist furchtbar gemein zu ihr. Auf Dauer ist das wirklich nervig. Das große Finale gehört dann Davros und seinen Daleks. Ihr kennt mich ja, ich liebe die Daleks einfach, und so ist "Planet der Toten" aka "Revelation of the Daleks" ganz klar mein Favorit in der Box. Es gibt zum ersten Mal einen transparenten Dalek zu sehen, außerdem wird hier zum ersten Mal gezeigt dass die Daleks und Davros schweben können. Wenn ihr bei New Who ganz am Anfang eingestiegen seid (wie man das machen sollte, Christopher Eccleston al #9 ist fantastisch!) erinnert ihr euch vielleicht daran wie überrascht der Doctor war das Daleks plötzlich Treppen benutzen können. Vorher war es ja unter Fans immer wieder für einen Lacher gut, dass die Daleks einfach nicht vom Boden wegkommen. Insgesamt machen natürlich auch diese Folgen mit Colin Baker richtig Laune. Die Special Effects sind für die damalige Zeit betrachtet anständig, die Kostüme waren schon vor 30 Jahren bei der BBC enorm aufwändig. Colin Baker ist sicher nicht der von Anfang an zugänglichste aller Doktoren, aber er wächst einem doch ans Herz. Er ist übrigens auch heute noch sehr aktiv, besucht liebend gern Conventions, ist fleißig bei Twitter unterwegs und gegenüber Fans wirklich extrem freundlich.

Die DVD: Wie bereits bei anderen Classic-Who Veröffentlichungen wurden Bild und Ton sorgfältig digital remastered. Wer auf deutsch schaut bekommt sauberen Dolby Digital 2.0 Sound auf die Lauscher, die englische Tonspur kommt zusätzlich zum 2.0 noch in klangstarkem Dolby Digital 5.1 daher. Das Bild ist konstrastreich und die Farben sind satt, hier wurde ganze Arbeit geleistet. Untertitel liegen in deutsch und englisch vor. Wie schon in Volume 1 sind auch hier die Extras eine wahre Freude. Mehr als fünf Stunden Bonusmaterial wurden auf die insgesamt fünf Discs gepackt. Audiokommentare, Bildergalerien, Deleted und Extended Scenes oder doch lieber eines der zahlreichen Featurettes? Mit den Extras lässt sich ein ganzer Nachmittag sinnvoll verbringen. Zusätzlich gibt es wieder ein dickes Booklet obendrauf. Ein Vorwort von Niola Bryant gibt Einblicke in die Wirkung von "Doctor Who" auf das Bewusstsein der Menschen. Die einzelnen Episoden werden vorgestellt und es gibt, wie immer, Wissenswertes aus der Tardis-Datenbank. Pandastorm zeigt erneut, wie viel Herzblut in eine DVD-Veröffentlichung fließen kann wenn man nur mit genug Hingabe am Thema bleibt. Diese DVDS sollten wirklich in keiner Sammlung fehlen.

Infos zur Serie
Originaltitel: Doctor Who
Erscheinungsjahr: 1984/85
Genre: Sci-Fi
FSK: 12
Laufzeit: 7 Episoden mit je 45 Minuten + 328 Minuten Bonusmaterial

Regie: Peter Moffatt, Pennant Roberts, Graeme Harper
Drehbuch: Anthony Steven, Paula Moore 
Darsteller: Colin Baker, Patrick Troughton, Nicola Bryant, Frazer Hines, John Stratton, Robert Ashby, Denis Carey, Paul Darrow, Terry Molloy, Eleanor Bron, Hugh Walters u.a.

Trailer

Serienkritik: Hemlock Grove Staffel 2

© Concorde
Story: Peter kehrt in die Kleinstadt Hemlock Grove zurück. Währenddessen macht Roman seine Verwandlung in einen Vampir zu schaffen - er gewöhnt sich nur schwer an die veränderten Umstände. Peter leidet derweil erneut unter Visionen, die Schlimmstes prophezeien - die einstigen Freunde müssen alleine und getrennt gegen ihre inneren Dämonen und Biester kämpfen.

Kritik: Die erste Staffel von "Hemlock Grove" entpuppte sich rasend schnell als absolut guilty-pleasure-würdig. An drei Abenden hab ich die 13 Folgen weggesuchtet, schön allein zu Hause, eingekuschelt im Bett. Und was gab es nicht alles zu bewundern: gut aussehende Hauptdarsteller, viel nackte Haut, literweise Blut und eimerweise Gedärme. Yummy! Der Stoff aus dem Träume gemacht werden, oder jedenfalls so ähnlich. Dabei war die erste Staffel bei Weitem nicht frei von Ungereimtheiten. Die Geschichte entwickelte sich extrem langsam, vieles wurde einfach irgendwann links liegen gelassen und Logik war auch eher ein seltener Gast. Aber für Staffel 2 hat man bei der Netflix-Produktion, die von niemand geringerem als Eli Roth mitproduziert wird, auf die Zuschauer gehört und fleißig Fehler korrigiert.

© Concorde
Da wäre zunächst einmal die Straffung der Episodenanzahl. In 10 Folgen wird eine temporeiche Geschichte erzählt, bei der die Zusammenhänge teilweise erst im Verlauf klar werden. Im Vordergrund stehen nach wie vor Peter und Roman, die beide mit ihren Veränderungen zurechtkommen müssen. Die Freundschaft der beiden war schon in der ersten Staffel das absolute Highlight, nun werden die Dinge komplizierter und als Zuschauer darf man wieder ordentlich mitfiebern. Beide Figuren werden komplexer, und wenn Roman mit seiner Menschlichkeit hadert und Peter dem inneren Biest immer mehr Kontrolle zugesteht wird es durchaus spannend. Romans Abnabelungsprozess von seiner Mutter wird ebenfalls thematisiert, erneut greift die Serie hier also realistische Probleme auf und verpackt sie in ein übernatürliches Setting. 

Ein riesiger Pluspunkt sind auch die weiblichen Rollen. In der ersten Staffel hatte ich mich maßlos darüber aufgeregt: Olivia war ätzend, die Auflösung um den mysteriösen, mordenden Wolf war dämlich und Frauen waren generell nur dazu da um nackt zu sein und zu sterben. Staffel zwei weitet die Rolle von Destiny (Tiio Horn, meine Favoritin aus Staffel 1) aus. Shelley, nun gespielt von Madeleine Martin (man kennt sie wohl am ehesten als Hanks Tochter aus "Californication") nimmt ebenfalls eine größere Rolle ein, und ohne spoilern zu wollen: ihre Geschichte in Staffel zwei geht wirklich zu Herzen. Miranda (Madeline Brewer) ist neu in Hemlock Grove und wird direkt in die Ereignisse reingezogen. Sie hat zwar hier und da Momente die wirklich dämlich sind, macht aber insgesamt einen guten Eindruck. Leider gibt es nicht so wirklich ein Wiedersehen mit Peters Mutter. Die anwesenden Damen haben aber im Schnitt keine Zeit für Bullshit, und das ist erfreulich. Frauen können eben auch in Hemlock Grove mehr sein als nur ein leichtbekleideter Plot Device. 

© Concorde
Hier und da verliert "Hemlock Grove" sich in seiner eigenen Geschichte, einige Nebenschauplätze werden aufgegriffen und dann nie wieder besucht. Der Fokus auf die Hauptfiguren ist aber ungemein schärfer als noch in der ersten Staffel. Die Dialoge triefen teilweise vor Kitsch, nur um im nächsten Moment scharfzüngig die Situation zu analysieren. So ganz ausgewogen ist das alles noch nicht, aber die Verbesserungen sind überdeutlich spürbar. Weiterhin auf hohem Niveau ist die Optik. Die Werwolfverwandlungen sind wirklich ekelerregend gut in Szene gesetzt. Die Kulissen sehen verträumt und immer ein bisschen gruselig aus. Nach den zehn Folgen steht fest: "Hemlock Grove" erneut zu besuchen war kein Fehler, das verschlafene Städtchen hat sich zwischen zwei Staffeln enorm gemausert. So macht Wiedersehen wirklich Freude. Da verzeiht man auch das etwas holprige Ende der Staffel.

Fazit: Offensichtlich hat man bei Netflix auf die Zuschauer gehört. Zahlreiche Mängel der ersten Staffel wurden ausgemerzt, die Straffung bei der Anzahl der Folgen ist ebenfalls erfreulich. Die Geschichte nimmt schnell Fahrt auf, einige Handlungsorte verlaufen zwar im Sande, im Großen und Ganzen macht die zweite Staffel aber in jeder Hinsicht Laune. Der Appetit auf die finale dritte Staffel ist in jedem Fall geweckt. 

Die Blu-ray: Die wichtigste News zuerst: alle 10 Folgen liegen auf der Blu-ray von Concorde ungeschnitten vor. Wer Wert auf die Optik im Regal liegt freut sich über ein Wendecover, leider gibt es aber sonst keine Extras. Das Bild ist kristallklar, die Farben sind satt und die Kontraste fallen messerscharf aus. Sowohl die deutsche als auch die englische Tonspur liegen in DTS-HD MA 5.1 vor. Erfreulich: Dialoge und Musik sowie Hintergrundgeräusche sind sauber abgemischt und man muss nicht dauernd Angst haben dass die Nachbar wegen plötzlich einsetzender Lautstärkedifferenzen an die Tür klopfen.

Infos zur Serie

Originaltitel: Hemlock Grove
Erscheinungsjahr: 2013
Genre: Horror, Mystery
FSK: 16
Laufzeit: ~ 505 Minuten verteilt auf 10 Episoden
Regie: Spencer Susser, Vincenzo Natali, Peter Cornwell u.a.
Drehbuch: Evan Dunsky, Jennifer Haley, Peter Blake u.a.
Darsteller: Landon Liboiron, Bill Skarsgård, Famke Janssen, Madeleine Martin, Madeline Brewer, Joel de la Fuente, Dougray Scott, Tiio Horn u.a.

Trailer

Serienkritik: NCIS: New Orleans Staffel 1*

© Paramount

Story: New Orleans, pulsierende Metropole. Dort werden kriminelle Fälle untersucht, die das Militär betreffen. Leiter des Teams ist Special Agent Dwayne Cassius Pride aka „King“ (Scott Bakula), der in New Orleans aufwuchs und dem es besonders wichtig ist, immer das Richtige zu tun. Zusammen mit Pride arbeiten Special Agent Christopher LaSalle (Lucas Black), der sich zu vergnügen weiß, aber umso härter arbeitet, sowie Special Agent Meredith „Merri“ Brody (Zoe McLellan), die im Verhör besonders taff und nach einer Versetzung aus dem Great Lakes Office auf der Suche nach einem Neustart ist. Unterstützt wird das Team von der Rechtsmedizinerin Dr. Loretta Wade (CCH Pounder), die ebenso exzentrisch wie clever ist. Diese bunte Stadt, die auch eine dunkle Seite birgt, ist Anziehungspunkt für beurlaubtes Militärpersonal. Und wenn übermäßiger Genuss zu Schwierigkeiten führt, ist Prides Team stets zur Stelle.

Kritik: Erst CSI, dann NCIS: Krimiserien, gerne auch mit zahlreichen Spin-Offs die dann verschiedene Städte bedienen, boomen nach wie vor. Nun kommt also "NCIS: New Orleans" daher und buhlt um die Aufmerksamkeit des Zuschauers. Das frische Team wurde bereits in der elften Staffel der Mutterserie vorgestellt, nun geht es also an eigene Fälle, die gelöst werden müssen. Zu Beginn lernen wir das Team wenigstens in groben Zügen ein wenig kennen. Pride ist sozusagen der Vater des Teams, er kümmert sich um seine Kollegen, macht ihnen Frühstück und hat stets ein offenes Ohr für Probleme. Als Zuschauer ist schnell klar: es handelt sich um eine eingeschworene Truppe. Damit man einen Zugangspunkt findet gibt es Meredith. Sie kommt von außerhalb neu dazu und muss ihren Platz im Team erst finden. Ihre Figur dient dem Zuschauer als Fixpunkt, mit ihr kann man sich identifizieren und den Zugang zur Gruppe finden. 

Doch es handelt sich um NCIS, also müssen wir nicht lang auf den ersten Mord warten. Bei dem besteht gleich eine Verbindung zum Team, es wird also emotional richtig gut investiert. Die folgenden Episoden funktionieren dann in typischer Manier für solche Serien vollkommen alleinstehend. Immer wieder werden aber Verknüpfungspunkte eingebaut, so dass auch die Zuschauer, welche vor allem an den Figuren interessiert sind voll auf ihre Kosten kommen. Und Interesse an den Figuren wird man hier beinahe automatisch entwickeln. Vielleicht nicht gerade weil sie so herausragend geschrieben sind, es handelt sich ja doch eher um allseits bekannte Stereotypen. Aber die Darsteller, allen voran Scott Bakula und CCH Pounder, die wohl jedem aus zahlreichen anderen Serien bekannt sein dürften, spielen bemerkenswert sympathisch. Persönliche finde ich es toll CCH Pounder nach ihrem tollen Auftritt bei "Sons of Anarchy" mal in einer etwas entspannteren und humorvollen Rolle zu sehen, denn sie kann wirklich vielseitig und immer überzeugend spielen. 
© Paramount
Heimlicher Star ist aber natürlich das Setting. Besonders zu Beginn der ersten Staffel wird manchmal noch ein wenig übertrieben mit den Anspielungen, so als ob der Zuschauer wirklich mit aller Gewalt daran erinnert werden müsste dass er sich nun in New Orleans befindet. Pride ist besonders stolz auf sein Gumbo, jeder steht total auf Jazz: hier werden erstmal Klischees abgearbeitet. Doch das hört recht zügig auch wieder auf und man kann die wirklich wunderschönen Kulissen bewundern. Die Farben sind knallig und bunt, die ganze Stadt scheint zu pulsieren. Atmosphärisch überzeugt "NCIS: New Orleans" absolut. Die zu lösenden Fälle sind nicht immer absolute Hochkaräter, aber bei dem Überangebot an Kriminalserien ist es vermutlich mittlerweile auch schwer sich noch großartig abzuheben. Dennoch bleiben die allermeisten Fälle recht spannend und man rätselt gerne mal mit.

Fazit: Vor einer toll in Szene gesetzten Kulisse darf ein grundsympathisches Team ermitteln: Innovativ sind Serien wie "CSI" und "NCIS" wohl schon seit einer Weile nicht mehr. Aber "NCIS: New Orleans" sollte euch dennoch einen Blick wert sein. Toll aufgelegte Darsteller, größtenteils spannende Fälle und ein Team welches man schnell ins Herz schließt verschmelzen gemeinsam mit dem abenteuerlichen New Orleans zu einer Krimiserie, bei der man ruhig einen Blick riskieren darf. 

Die DVDs: Paramount Home Entertainment hat die Staffeln auf zwei DVD Boxen aufgeteilt, mit je 11 bzw. 12 Folgen. Besonders überzeugen kann das Bild, welches für DVD Verhältnisse wirklich ausgesprochen scharf und kontrastreich daherkommt. Auch die Farben überzeugen und New Orleans wirkt richtig schön knallbunt und lebendig. Neben der deutschen Tonspur gibt es noch englisch und französisch, alle drei kommen in satten Dolby Digital 5.1 daher. Der Klang verteilt sich gleichmäßig auf die Lautsprecher, die Stimmen sind auch in der OV noch deutlich zu hören und werden kaum von den Hintergrundgeräuschen übertönt. Besonders toll ausgefallen sind die Extras. Einblicke hinter die Kulissen, zahlreiche Featurettes rund um die Episoden, entfernte Szenen und Promo-Trailer laden zum stöbern ein. Ebenfalls mit in der ersten der beiden Boxen sind die Backdoor-Pilotepisoden aus der Mutterserie, NCIS, gelandet. Diese liefen unter dem Titel "Crescent City" in der elften Staffel.

Infos zur Serie

Originaltitel: NCIS: New Orleans
Erscheinungsjahr: 2014
Genre: Krimi
FSK: 16
Laufzeit: ~ 922 Minuten (475 Minuten in Box 1, 447 Minuten in Box 2)
Regie: James Whitmore Jr., Tony Wharmby
Drehbuch: Gary Glasberg
Darsteller: Scott Bakula, Lucas Black, Zoe McLellan, Rob Kerkovich, CCH Pounder

Trailer

    

*Es handelt sich um einen Sponsored Post. Für diesen Artikel wurden mir beide DVD-Boxen über Hashtaglove zur Verfügung gestellt. Die Kritik spiegelt vollumfänglich meine eigene Meinung wieder, eine anderweitige Bezahlung fand nicht statt.

Serienkritik: Doctor Who - Sechster Doctor, Volume 1

© Pandastorm
Für meine liebsten Kollegen, den magischen Meeresfrüchten bei den Drei Muscheln, hab ich mir die seit Ende November erhältliche "Doctor Who" Box mit den ersten Folgen des sechsten Doctors mal genauer angeschaut. Schaut doch bei den Muscheln mal vorbei, sie sind sogar ohne Zitronensaft äußerst genießbar.

Story: Der neue Doctor zeigt sich von seiner düstersten Seite. Nach seiner traumatischen Regeneration ist er emotional unausgeglichen und unberechenbar. Dennoch muss er sich neuen Herausforderungen und alten Widersachern stellen.


Kritik: Mit Colin Baker geht es nun wieder einen Doctor weiter zurück in die Vergangenheit. Seinerzeit wurden einige der Folgen heftig kritisiert, da für damalige Verhältnisse ein recht hohes Maß an Brutalität herrschte. Das sorgte für einen schönen Zufall, denn die Doppelfolge „Revolte auf Varos“ beschäftigt sich dann prompt auch mit Folter als Unterhaltungsinstrument. „Doctor Who“ zögerte schon in den 80ern nicht wenn es darum ging kritische Themen anzusprechen. 

Aus heutiger Sicht kommt das natürlich alles recht harmlos daher. Aber fangen wir von vorne an. Geht man nach der englischen Aufteilung der Staffeln, so findet man hier das Ende der 21. Staffel und die ersten sechs Folgen der 22. Staffel. Im Vierteiler „Zweimal Einstein“ trifft der Doctor auf recht skurrile Schneckenmonster, die natürlich gleich die ganze Galaxie übernehmen wollen. In „Angriff der Kybermänner“ geht es zurück nach London, wo die Cybermen wieder recht unheilvolle Pläne in die Tat umsetzen wollen. „Revolte auf Varos“ setzt sich, wie eingangs erwähnt, mit dem Thema Reality TV auseinander und „Die Rache des Meisters“ bringt einen der ikonischsten Gegner des Doctor zurück.  
© BBC
Nachdem der fünfte Doctor, gespielt von Peter Davison, eher ruhig und zurückhaltend war erwartet den Zuschauer hier nun das absolute Gegenteil. Colin Baker ist bunt, und seine Persönlichkeit ist so schillernd wie seine Kleidung. Besonders in den ersten Folgen wirkt er aber eindeutig unsympathischer, vor allem sein Umgang mit seinem Companion, Peri, ist häufig herablassend. Das wird im Verlauf der Staffel nachlassen, dürfte aber besonders auf Neulinge abschreckend wirken. Auch sonst wirkt er sehr überheblich und hat auch deutlich weniger Probleme sich notfalls mit Gewalt zur Wehr zu setzen. Dazu kommen Stimmungsschwankungen, kleinere und größere Ausraster und teilweise beinahe schon manisches Verhalten. Nein, einfach ist dieser sechste Doctor auf keinen Fall. Wer aber schon immer besondere Freude an der Schlagfertigkeit und Redegewandtheit des Doctors hatte darf sich hier auf einiges gefasst machen.
© BBC

Wie generell in der Serie, sowohl bei Classic als auch New Who ab 2005 zünden nicht immer alle Folgen. Highlight dieser Box dürfte ganz klar „Die Rache des Meisters“ sein, nicht zuletzt auch weil die Kombination aus Master und Rani zu den klassischsten Begegnungen des Doctors zählt. Aber seit jeher waren die Folgen von „Doctor Who“ so vielseitig wie die Anhänger der Serie, und so wird auch in dieser Box jeder Fan der langlebigen Sci-Fi Serie seine Lieblingsgeschichte selbst entdecken. Neueinsteiger werden es, wie gewohnt, schwer haben und auch auf die oftmals improvisierten Kulissen wird man sich einlassen müssen, alle haben aber über die Extras eine Chance den Einstieg zu finden. Obwohl der sechste Doctor besonders zu Beginn nicht die sympathischste Inkarnation des Time Lords ist heizt diese Box den Appetit auf weitere Folgen mit Colin Baker mächtig an. Der genießt sein Dasein als Doctor auch heute noch, besucht fleißig Conventions und ist auch auf Twitter sehr aktiv. So ganz wird man eine der ikonischsten britischen Rollen scheinbar nie los. 

Die DVD: Besonders positiv stechen bei der DVD, wie auch schon bei früheren Veröffentlichungen von Pandastorm, die Extras heraus. Zu jeder Folge gibt es zahlreiche Audiokommentare und unzählige Featurettes, mit denen die Episoden bis in den letzten Winkel ergründet werden können. Bild und Ton wurden digital remastered und können begeistern. Abgerundet wird das stimmige Gesamtpaket durch ein Booklet, das randvoll mit Infos gepackt wurde. Ein persönliches Statement von Colin Baker, eine Vorstellung der Hauptdarsteller, Infos zu den einzelnen Folgen und wissenswerte Fakten laden zum Schmökern ein. Hier bleibt wirklich kaum ein Wunsch des Zuschauers unerfüllt.




Infos zur Serie

Originaltitel: Doctor Who

Erscheinungsjahr: 1984/85
Genre: Sci-Fi, Abenteuer
FSK:12
Laufzeit: ~ 370 Minuten
Regie: Peter Moffat, Mattheew Robinson, Ron Jones, Sarah Hellings
Drehbuch: Anthony Steven, Paula Moore 
Darsteller: Colin Baker, Nicola Bryant, Maurice Denham, Edwin Richfield, Anthony Ainley, Kate O'Mara




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