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gesehen: Guardians of the Galaxy 2


© Walt Disney

Story


"Guardians of the Galaxy 2" erzählt weitere epische, mit Action vollgepackte Abenteuer des respektlosen Draufgängers Peter Quill alias Star-Lord, und seiner Bande exzentrischer Helden. Nachdem sie den Planeten Xandar und seine Bewohner gerettet und dadurch Popularität und Ruhm erlangt haben, fliegen die Guardians als Söldner durchs All, um das Universum zu beschützen. Dabei lernt vor allem Peter etwas über seine Herkunft und Vergangenheit. 

gesehen: Life

Life © Sony Pictures Releasing GmbH

Story


Die Forschungsmission einer Gruppe Wissenschaftler auf einer internationalen Raumstation nimmt eine unerwartete Wendung: Eines Tages entdeckt das sechsköpfige Team einen sich rapide entwickelnden Organismus. Aus anfänglicher Neugierde auf die fremde Spezies entwickelt sich schon bald ein Kampf um das eigene Überleben.

gesehen: Doctor Who — Der Film

© Pandastorm

Story


Der Doctor (Sylvester McCoy) soll die sterblichen Überreste des zum Tode verurteilten „Masters“ (Eric Roberts) auf den Planeten Gallifrey bringen. Doch die Mission scheitert, die Tardis landet auf der Erde des Jahres 1999. Während der Doctor von einer Straßengang niedergeschossen wird, gelingt es dem Master, einen anderen Körper zu übernehmen. Im Krankenhaus trifft der Doctor die Ärztin Grace Holloway (Daphne Ashbrook). In seiner neuen Inkarnation (McGann) muss er die Kontrolle über die Tardis zurückgewinnen und seinen Erzfeind von einem teuflischen Plan abhalten.

gelesen: Star Wars - Das Erwachen der Macht

© Penhaligon
Irgendwann einmal werde ich euch sicherlich in einem Artikel darüber erzählen, wie ich zu "Star Wars" kam, was mir dieses Universum bedeutet und, und, und. Aber heute müsst ihr mit einer Besprechung des Romans zum jüngsten Teil der filmischen Hauptreihe Vorlieb nehmen. Ob sich das Buch zu "Episode VII - Das Erwachen der Macht" lohnt, erfahrt ihr hier. Falls ihr den Film bisher noch nicht gesehen habt, stellt euch auf massive Spoiler innerhalb der Besprechung ein, denn diese dreht sich hauptsächlich um die Dinge, die das Buch dem Film hinzufügt. Außerdem ist es ein verdammt guter Film. So gut, dass er zweimal in meinem Regal steht. Aber kommen wir zur Besprechung.


Das steht drin



Vor mehr als 30 Jahren, in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter", wurde die Galaxis dank des mutigen Eingreifens von dem Jedi Luke Skywalker, Prinzessin Leia Organa und dem ehemaligen Schmuggler Han Solo von der Tyrannei des Imperiums befreit. Der Imperator und Darth Vader sind tot, und mit ihnen wurde die Dunkle Seite der Macht besiegt. Doch der Kampf um die Galaxis ist noch nicht vorbei …

Serienkritik: Captain Future

© Universum Anime

Story


Curtis „Curt“ Newton ist der Sohn der genialen Wissenschaftler Elaine und Roger Newton. Als seine Eltern von dem bösen Victor Corvo umgebracht werden, ist Curtis gerade acht Jahre alt. Grag, ein Roboter, und Otto, ein Android, die beide von Curtis’ Eltern erschaffen wurden, übernehmen zusammen mit Professor Simon Wright, einem Wissenschaftler, der als separates Gehirn getrennt von seinem Körper in einem Spezialbehälter existiert, die Erziehung des Jungen. Dieser entschließt sich nach dem Tod seiner Eltern sein Leben als „Capain Future“ in den Dienst des Guten zu stellen und reift zu einem genialen Wissenschaftler heran. Ihm zur Seite sehen auch die attraktive Agentin der Planetaren Polizei Joan Landor sowie der Marshall Ezella Garnie. Zusammen durchqueren sie mit der Comet, dem besten Schiff im gesamten Weltall, Raum und Zeit um Frieden und Gerechtigkeit zu bewahren. Der ärgste Widersacher von Captain Future ist dabei Vul Kuolun, der Sohn von Victor Corvo, dem Mörder von Curtis’ Eltern, der das Werk seines Vaters fortführt und die Galaxie bedroht. Doch in den Weiten des Weltalls lauern noch zahlreiche weitere Gefahren, denen sich Capain Future stellen muss.


gelesen: Projekt Luna


© Heyne

Das steht drin


Wir schreiben das Jahr 1959. Satelliten entdeckten ein rätselhaftes Gebilde auf dem Mond, das jetzt unter strengster Geheimhaltung untersucht wird. Es scheint ein gewaltiges Labyrinth zu sein, das offenbar von einer außerirdischen Zivilisation errichtet wurde. Als die Wissenschaftler, neugierig geworden, das Bauwerk betreten, erwartet sie dort ein grauenvoller Tod. Der Physiker Dr. Edward Hawks und der todesmutige Abenteurer Al Barker wollen das Rätsel des Labyrinths lösen, doch so leicht gibt der Mond seine Geheimnisse nicht preis ...

Filmkritik: Assassin's Creed

© Twentieth Century Fox Film Corporation

Story


Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, erlebt Callum Lynch (Michael Fassbender) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen.

Filmkritik: Rogue One: A Star Wars Story


© The Walt Disney Company

Story


Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe ungleicher Rebellen rund um die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones), die sich zusammenschließen, um die geheimen Pläne des gefürchteten Todessterns zu stehlen, der gefährlichsten Waffe des Imperiums.

Kritik


Wie übernimmt man als Film die gemeinhin undankbare Aufgabe des Lückenfüllers? Exakt das ist nämlich die Grundprämisse, die "Rogue One" wie ein Damoklesschwert begleitet. Zwischen den Episoden III und IV angesiedelt, ist den Kennern der Geschichte der Ausgang bereits bekannt. Es gilt also, bekanntes so zu erzählen, dass es spannend ist. Und dann gibt es sicher noch Neueinsteiger, die bisher mit Star Wars nichts zu tun hatten. Die dürften allerdings mit einigen Fragen aus dem Kino entlassen werden. Aber fangen wir von vorne an. Also, ganz von vorne.

Filmkritik: High Rise

© DCM


Story: Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) zieht nach seiner Scheidung in ein neu gebautes Hochhaus. Die vierzig Etagen des glamourösen Gebäudes sind klar aufgeteilt: Die Upperclass hat die oberen Stockwerke für sich reserviert, während Familien sich mit den Untergeschossen zufrieden geben müssen. Der 30-jährige Laing hat sein Apartment im mittleren Bereich und freundet sich mit dem Fernsehjournalisten Richard Wilder (Luke Evans) aus dem zweiten Stock an. Seine große Faszination gilt aber Anthony Royal (Jeremy Irons), dem Architekten, der ganz oben über allen residiert. Schon bald beginnt es, hinter der glitzernden Oberfläche des Wolkenkratzers zu rumoren. Mysteriöse Schlafprobleme machen den Bewohnern zu schaffen. Dazu kommen Konflikte zwischen den Schichten, die sich immer weiter ausdehnen. Während eines Stromausfalles brechen die Aggressionen dann offen aus.  



Kritik: Regisseur Ben Wheatley macht mit seinen Filmen gerne mal auf sich aufmerksam, denn sie bewegen sich immer ein kleines, wohldosiertes bisschen abseits jeder Norm. Und sie überraschen, mehr als jede Wundertüte vom Kiosk es je könnte. Gewissermaßen ist er also genau der richtige, um den eigenwilligen Roman von J.G. Ballard zu verfilmen. Mit Tom Hiddleston und Jeremy Irons sind zwei Schwergewichte mit an Bord, Sienna Miller und Luke Evans sind einem Großteil des Publikums wohl auch bekannt. Die Prämisse des Hochhauses, in dem man je nach Schichtzugehörigkeit entweder oben oder unten lebt, erinnert entfernt an Filme wie "Snowpiercer", allerdings legt Wheatley den Fokus eindeutig auf eine andere Art des Zerfalls.

© DCM



Zu viel sollte man über den Film eigentlich gar nicht erst verraten. Die Ausgangslage sorgt natürlich für einen umfassenden Konflikt, doch der Weg bis zur Eskalation und darüber hinaus ist spannend. Nicht, weil er unbedingt etwas Neues zu erzählen hat. Es ist mehr das "wie", das fasziniert. Als Zuschauer wird man mehr und mehr mit dem Wahnsinn, der im Haus herrscht, alleingelassen. Szenen voller Ruhe wechseln sich mit brutalen Einstreuungen ab, kommentiert wird dies nicht. Man bleibt in der Passivität gefangen, so wie die Figuren im Haus gefangen sind. Der Ausbruch erfolgt auf der kleinstmöglichen Ebene. Das Geschehen bleibt ungreifbar, stellenweise auch unerklärbar. Die Darsteller, der Soundtrack von Clint Mansell und die kühlen, distanzierten Bilder verschmelzen zu etwas Größerem. Etwas, das im einen Moment sein Publikum sicher in seinen Armen wiegt, nur um dann im nächsten zuzudrücken, bis die Luft wegbleibt. Die dystopische Vision der (großartig ausgestatteten) 70er Jahre, die sich problemlos auch auf die heutige Zeit anwenden lässt, hält jedenfalls nichts zurück und frisst sich ins Gedächtnis der Zuschauer hinein.  



Fazit: "High Rise" setzt sich zielsicher zwischen Indie- und Mainstreamkino nieder und besticht durch die schleichende Faszination, die er ausstrahlt. Fühlt man sich als Zuschauer zu Beginn noch sicher (nach einem kleinen Exkurs in den Wahnsinn, der dort lauert), bricht nach und nach die Fassade weg. Was bleibt ist ein tiefer Einblick in die Gesellschaft, den man so vielleicht lieber nicht gesehen hätte. Mit Glanz, Gloria und Exzess fährt hier alles vor die Wand und man wird mitgerissen, ob man nun will oder nicht. 


Infos zum Film

Originaltitel: High Rise
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Sci-Fi, Thriller, Drama
FSK: 16
Laufzeit: 118 Minuten
Regie:
Drehbuch:
Darsteller: Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Luke Evans u.a.

Trailer

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