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gesehen: Vaiana

© Walt Disney

Story


Die temperamentvolle und eigenwillige Vaiana ist von Geburt an mit einer einzigartigen Verbindung zum Ozean gesegnet. Mutig setzt sie die Segel und macht sich zusammen mit dem selbstverliebten Halbgott Maui auf die Suche nach den Geheimnissen ihrer Vorfahren. Ihr Weg birgt jede Menge aufregende Erlebnisse und Begegnungen mit den verrücktesten Kreaturen und führt Vaiana letztlich nicht nur auf die Spur ihrer Ahnen, sondern auch zu sich selbst!

gesehen: Voll Verkatert

Plötzlich Katze © Universum Film


Story


Nach einem mysteriösen Unfall fällt Milliardär Tom Brand ins Koma und findet sich zu seinem allergrößten Entsetzen im Körper des Katers Mr. Kuschelpuschel wieder. Während sein labiler Gesundheitszustand in der Geschäftswelt zu wilden Spekulationen und unglaublichen Intrigen mit schwerwiegenden Folgen führt, kämpft Tom mit allen tierischen Mitteln um sein Leben und seine Firma. Hilfe erhofft er sich dabei von Felix Perkins, dem Besitzer einer mysteriösen Tierhandlung. Wird Tom Brand einen Weg zurück in seinen menschlichen Körper finden? Werden seine Frau Lara und seine Tochter Rebecca die Verschwörungen durchschauen und zu ihm halten? Und wird es seinem älteren Sohn David gelingen, das drohende Unheil von der Firma abzuwenden?

gesehen: Life

Life © Sony Pictures Releasing GmbH

Story


Die Forschungsmission einer Gruppe Wissenschaftler auf einer internationalen Raumstation nimmt eine unerwartete Wendung: Eines Tages entdeckt das sechsköpfige Team einen sich rapide entwickelnden Organismus. Aus anfänglicher Neugierde auf die fremde Spezies entwickelt sich schon bald ein Kampf um das eigene Überleben.

gesehen: Doctor Who — Der Film

© Pandastorm

Story


Der Doctor (Sylvester McCoy) soll die sterblichen Überreste des zum Tode verurteilten „Masters“ (Eric Roberts) auf den Planeten Gallifrey bringen. Doch die Mission scheitert, die Tardis landet auf der Erde des Jahres 1999. Während der Doctor von einer Straßengang niedergeschossen wird, gelingt es dem Master, einen anderen Körper zu übernehmen. Im Krankenhaus trifft der Doctor die Ärztin Grace Holloway (Daphne Ashbrook). In seiner neuen Inkarnation (McGann) muss er die Kontrolle über die Tardis zurückgewinnen und seinen Erzfeind von einem teuflischen Plan abhalten.

Filmkritik: Boston


Boston © Lionsgate

Story


Boston, 15. April 2013 – Wie jedes Jahr zieht es tausende Läufer und Zuschauer aus aller Welt an die Strecke des beliebten Bostoner Marathons. Doch die Feierlichkeiten verstummen schlagartig, als zwei Sprengsätze an der Zielgeraden detonieren. Noch ist unklar, ob den Explosionen weitere folgen werden. Aber Police Sergeant Tommy Saunders (Mark Wahlberg) versucht einen klaren Kopf zu bewahren und die ersten Rettungseinsätze zu koordinieren – obwohl seine Frau Carol (Michelle Monaghan) beinahe selbst den Detonationen zum Opfer gefallen wäre. Für die Ermittler beginnt ein packender Wettlauf gegen die Zeit und eine der nervenaufreibendsten Großfahndungen in der Geschichte Amerikas nimmt seinen Lauf… 

Filmkritik: Doctor Strange

© Marvel Studios

Story


Das Leben des weltberühmten Neurochirurgen Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ändert sich unwiederbringlich, als er nach einem schweren Autounfall seine Hände nicht mehr benutzen kann. Da die klassische Medizin ihm nicht helfen kann, sucht er Heilung an einem ungewöhnlichen Ort – dem geheimnisvollen Kamar-Taj. Schnell merkt er, dass es sich dabei nicht nur um ein Heilungszentrum handelt, sondern von hier der Kampf gegen unsichtbare dunkle Mächte gefochten wird, die unsere Realität zerstören möchten. Ausgestattet mit neuerworbenen magischen Fähigkeiten, muss Dr. Strange sich entscheiden: Kehrt er in sein altes Leben als angesehener reicher Arzt zurück, oder gibt er dieses auf, um als mächtigster Magier aller Zeiten die Welt zu retten…

Filmkritik: Findet Dorie

© Disney / Pixar

Story


„Doch, ich vergess immer alles sofort, das liegt bei uns in der Familie. Ähm, das heißt, zumindest glaube ich das...hmmm...wo sind die eigentlich?“ Warum Dorie wohl allein im Ozean unterwegs war an dem Tag an dem sie Marlin traf? Diese Frage stellt sich bereits in "Findet Nemo". Und endlich gibt es auch die Antwort darauf. Denn in "Findet Dorie" macht sich die unfassbar vergessliche Paletten-Doktorfisch-Dame nun gemeinsam mit Nemo und Marlin auf die Suche nach ihren Wurzeln. Einmal quer durch das Riff vor der kalifornischen Küste, zwischen versunkenen Schiffen und Riesenalgenwäldern hindurch, trifft das Trio auf altbekannte Gefährten wie die Aquariumbande, aber auch viele neue, lustige und liebenswerte Meeresbewohner und schwimmt spektakulären Abenteuern und aufregenden Überraschungen entgegen…

Filmkritik: Nocturnal Animals


© Universal Pictures International

Story


Die Kunsthändlerin Susan Morrow (Amy Adams) führt in Los Angeles ein privilegiertes, aber unerfülltes Leben mit ihrem neuen Ehemann Hutton Morrow (Armie Hammer). Als dieser erneut zu einer seiner zahlreichen Geschäftsreisen aufbricht, erhält sie ein Manuskript mit dem Titel NOCTURNAL ANIMALS, geschrieben von ihrem Ex-Ehemann Edward Sheffield (Jake Gyllenhaal), mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. In der beigefügten Notiz fordert Edward sie auf, das Buch zu lesen.

Der Roman ist Susan gewidmet, doch sein Inhalt ist brutal und niederschmetternd. Edward erzählt darin die Geschichte von Tony Hastings (ebenfalls gespielt von Jake Gyllenhaal), der mit seiner Familie durch Texas fährt und dort eines Nachts von Ray Marcus (Aaron Taylor-Johnson) und dessen Gang von der Straße abgedrängt wird. Machtlos muss Tony dabei zusehen, wie seine Familie entführt wird und seine größten Ängste Wirklichkeit werden.

Filmkritik: Bad Moms

© Tobis

Story


Amy Mitchell (Mila Kunis) steckt mittendrin im Alltagswahnsinn. Die attraktive 32-Jährige strampelt sich ganz schön ab, um Kids und Karriere unter einen Hut zu bringen. Als sie herausfindet, dass sie von ihrem Mann Mike (David Walton) auch noch betrogen wird, ist Schluss mit Nettigkeit und Perfektion. Ab sofort pfeift Amy auf alle Regeln, setzt den untreuen Gatten kurzerhand vor die Tür und lässt es mit ihren neuen Freundinnen, der braven Kiki (Kristen Bell) und der frivolen Carla (Kathryn Hahn), so richtig krachen: Supermom war gestern – jetzt regieren die Bad Moms! So viel unverschämte Freizügigkeit ruft umgehend Gwendolyn James (Christina Applegate) auf den Plan. Die spießige Übermutter der Schule hält nämlich gar nichts von Spaßkultur und setzt ein böses Intrigenspiel in Gang, was Amy nur noch mehr in Fahrt bringt: Ring frei für den „Battle of the Moms“ ...

Filmkritik: Hell or High Water

© Paramount Pictures Germany

Inhalt


Die zwei Brüder Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) rauben in Texas kleine Bankfilialen aus, um Schulden abzubezahlen. Ein kurz vor der Rente stehender Texas Ranger (Jeff Bridges) heftet sich an ihre Fersen, um die Brüder aufzuhalten. 


Filmkritik: La La Land


© Studiocanal

Sieben gewonnene Golden Globes bei sieben Nominierungen, und vermutlich wird es bei den diesjährigen Oscars ähnlich gut für "La La Land" laufen. Höchste Zeit also, kurz vor dem offiziellen Kinostart mal über diesen absolut magischen Film zu sprechen, der sich auf direktem Weg in mein Herz gesungen und getanzt hat.

Story

In Los Angeles begegnen sich zwei Träumer: Die leidenschaftliche Mia ersehnt sich den Durchbruch als Schauspielerin, leidet aber an ihrer großen Einsamkeit. Der charismatische Sebastian arbeitet derweil an seiner Karriere als Jazz-Musiker, hat es aber noch nicht über kleine Auftritte hinausgebracht. Der Zufall will es, dass sich die beiden eines Tages begegnen – und verlieben. Für beide ist es von Anfang an nicht leicht, ihre Liebe in der rauen, vom Konkurrenzkampf beherrschten Atmosphäre der Stadt zu leben. Als sich erste Erfolge einstellen, wird ihre noch frische Beziehung umso mehr auf die Probe gestellt.

Filmkritik: Paterson

© Weltkino

Story


Paterson arbeitet als Busfahrer in einem Ort namens Paterson. Sein Leben verläuft relativ ereignislos, die Alltagsroutine hat ihn fest im Griff. Die Stadt mit ihren Bewohnern inspiriert ihn zu allerhand Gedichten, die er niemandem zeigen will. Er schreibt vor seiner Schicht am Lenkrad seines Buses oder in der Mittagspause auf der Parkbank. Abwechslung in sein Leben bringt seine Frau Laura. Jeden Tag hat sie ein neues künstlerisches Projekt, dem sie nachgehen will. Trotz ihrer Unterschiede lieben die beiden sich innig und bestreiten ihren Alltag gemeinsam. 

Filmkritik: Assassin's Creed

© Twentieth Century Fox Film Corporation

Story


Mit einer revolutionären Technologie, die seine genetischen Erinnerungen entschlüsselt, erlebt Callum Lynch (Michael Fassbender) die Abenteuer seines Vorfahren Aguilar im Spanien des 15. Jahrhunderts. Callum erkennt, dass er von einem mysteriösen Geheimbund, den Assassinen, abstammt und sammelt unglaubliches Wissen und Fähigkeiten, um sich dem unterdrückenden und mächtigen Templerorden in der Gegenwart entgegenzustellen.

Filmkritik: Rogue One: A Star Wars Story


© The Walt Disney Company

Story


Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe ungleicher Rebellen rund um die junge Rebellin Jyn Erso (Felicity Jones), die sich zusammenschließen, um die geheimen Pläne des gefürchteten Todessterns zu stehlen, der gefährlichsten Waffe des Imperiums.

Kritik


Wie übernimmt man als Film die gemeinhin undankbare Aufgabe des Lückenfüllers? Exakt das ist nämlich die Grundprämisse, die "Rogue One" wie ein Damoklesschwert begleitet. Zwischen den Episoden III und IV angesiedelt, ist den Kennern der Geschichte der Ausgang bereits bekannt. Es gilt also, bekanntes so zu erzählen, dass es spannend ist. Und dann gibt es sicher noch Neueinsteiger, die bisher mit Star Wars nichts zu tun hatten. Die dürften allerdings mit einigen Fragen aus dem Kino entlassen werden. Aber fangen wir von vorne an. Also, ganz von vorne.

Filmkritik: High Rise

© DCM


Story: Dr. Robert Laing (Tom Hiddleston) zieht nach seiner Scheidung in ein neu gebautes Hochhaus. Die vierzig Etagen des glamourösen Gebäudes sind klar aufgeteilt: Die Upperclass hat die oberen Stockwerke für sich reserviert, während Familien sich mit den Untergeschossen zufrieden geben müssen. Der 30-jährige Laing hat sein Apartment im mittleren Bereich und freundet sich mit dem Fernsehjournalisten Richard Wilder (Luke Evans) aus dem zweiten Stock an. Seine große Faszination gilt aber Anthony Royal (Jeremy Irons), dem Architekten, der ganz oben über allen residiert. Schon bald beginnt es, hinter der glitzernden Oberfläche des Wolkenkratzers zu rumoren. Mysteriöse Schlafprobleme machen den Bewohnern zu schaffen. Dazu kommen Konflikte zwischen den Schichten, die sich immer weiter ausdehnen. Während eines Stromausfalles brechen die Aggressionen dann offen aus.  



Kritik: Regisseur Ben Wheatley macht mit seinen Filmen gerne mal auf sich aufmerksam, denn sie bewegen sich immer ein kleines, wohldosiertes bisschen abseits jeder Norm. Und sie überraschen, mehr als jede Wundertüte vom Kiosk es je könnte. Gewissermaßen ist er also genau der richtige, um den eigenwilligen Roman von J.G. Ballard zu verfilmen. Mit Tom Hiddleston und Jeremy Irons sind zwei Schwergewichte mit an Bord, Sienna Miller und Luke Evans sind einem Großteil des Publikums wohl auch bekannt. Die Prämisse des Hochhauses, in dem man je nach Schichtzugehörigkeit entweder oben oder unten lebt, erinnert entfernt an Filme wie "Snowpiercer", allerdings legt Wheatley den Fokus eindeutig auf eine andere Art des Zerfalls.

© DCM



Zu viel sollte man über den Film eigentlich gar nicht erst verraten. Die Ausgangslage sorgt natürlich für einen umfassenden Konflikt, doch der Weg bis zur Eskalation und darüber hinaus ist spannend. Nicht, weil er unbedingt etwas Neues zu erzählen hat. Es ist mehr das "wie", das fasziniert. Als Zuschauer wird man mehr und mehr mit dem Wahnsinn, der im Haus herrscht, alleingelassen. Szenen voller Ruhe wechseln sich mit brutalen Einstreuungen ab, kommentiert wird dies nicht. Man bleibt in der Passivität gefangen, so wie die Figuren im Haus gefangen sind. Der Ausbruch erfolgt auf der kleinstmöglichen Ebene. Das Geschehen bleibt ungreifbar, stellenweise auch unerklärbar. Die Darsteller, der Soundtrack von Clint Mansell und die kühlen, distanzierten Bilder verschmelzen zu etwas Größerem. Etwas, das im einen Moment sein Publikum sicher in seinen Armen wiegt, nur um dann im nächsten zuzudrücken, bis die Luft wegbleibt. Die dystopische Vision der (großartig ausgestatteten) 70er Jahre, die sich problemlos auch auf die heutige Zeit anwenden lässt, hält jedenfalls nichts zurück und frisst sich ins Gedächtnis der Zuschauer hinein.  



Fazit: "High Rise" setzt sich zielsicher zwischen Indie- und Mainstreamkino nieder und besticht durch die schleichende Faszination, die er ausstrahlt. Fühlt man sich als Zuschauer zu Beginn noch sicher (nach einem kleinen Exkurs in den Wahnsinn, der dort lauert), bricht nach und nach die Fassade weg. Was bleibt ist ein tiefer Einblick in die Gesellschaft, den man so vielleicht lieber nicht gesehen hätte. Mit Glanz, Gloria und Exzess fährt hier alles vor die Wand und man wird mitgerissen, ob man nun will oder nicht. 


Infos zum Film

Originaltitel: High Rise
Erscheinungsjahr: 2015
Genre: Sci-Fi, Thriller, Drama
FSK: 16
Laufzeit: 118 Minuten
Regie:
Drehbuch:
Darsteller: Tom Hiddleston, Jeremy Irons, Sienna Miller, Luke Evans u.a.

Trailer

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